Petry: CDU biedert sich bei SPD und Grünen aus – wie berechenbar

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AfD Vorstand

Berin, 24. Juni 2016. In einem Interview mit den Dresdner Neuesten Nachrichten hat der Kreisvorsitzende der Dresdner CDU, Christian Hartmann, erklärt, die AfD könne für die CDU „kein Partner sein, weil sie in ihrer gesamten politischen Ausrichtung vollkommen unberechenbar ist“. Eine Kooperation mit der AfD sei „derzeit kein Thema. Unsere Präferenz ist eine bürgerliche Mitte. Wenn wir dafür keine Mehrheit erhalten, können wir uns aber auch eine Zusammenarbeit mit SPD und Grünen vorstellen.“

Dazu erklärt die Fraktionsvorsitzende der AfD im Sächsischen Landtag, Frauke Petry:

„Wer als Christdemokrat aus Gründen der Unberechenbarkeit eine Zusammenarbeit mit der AfD ablehnt und stattdessen lieber eine Koalition mit den Grünen eingehen würde, hält die Grünen also für einen berechenbaren Partner.
Und berechenbar sind die Grünen ja in der Tat.
Eine Partei, die Obergrenzen für Flüchtlinge mehrheitlich ablehnt, die derzeit die Einstufung von Tunesien, Marokko und Algerien als sichere Herkunftsländer torpediert und unserem Land so noch mehr Scheinasylanten beschert, arbeitet berechenbar an der schleichenden Zerstörung des sozialen Gefüges in Deutschland.
Eine Partei, die von einer krankhaften Lust besessen ist, alles Deutsche abzuwerten und alles Fremde zu feiern, arbeitet berechenbar gegen die Interessen der Mehrheit ihrer Landsleute.
Eine Partei, die Gender-Hokuspokus betreibt und Geschlecht für sozial konstruiert hält, arbeitet berechenbar an der Diskreditierung der traditionellen Familie.
Eine Partei, die an das Erneuerbare-Energien-Gesetz glaubt, wie frühere Christdemokraten an Gott glaubten, arbeitet berechenbar an der Destabilisierung der deutschen Energieversorgung.
Eine Partei, in deren Vorstellungswelt der Landwirt und der Umweltsünder immer häufiger identische Figuren sind, arbeitet berechenbar am Niedergang der Kulturlandschaft und dem Ruin hunderttausender Bauern und verrät dabei ihr eigenes Gründungsideal.

Berechenbar ist auch die CDU. Sinkende Zustimmungswerte führen zu gelblich schimmernden Anbiederungsmanövern bei SPD und Grünen und sagen mehr über den aktuellen Zustand der CDU selbst als über realistische künftige Optionen aus.

Die Alternative für Deutschland mag als Partei jung und dynamisch sein, sie ist aber vor allem die Partei, die den Bürger nicht primär als Befehlsempfänger des Staates und der Bundeskanzlerin wahrnimmt, sondern als diejenigen, die auf demokratischem Weg politische Entscheidungen in ihrem Sinne erzwingen. Dies wiederholt negativ als Populismus zu geißeln, zeigt, wie weit sich eine berechenbare CDU vom Volk entfernt hat. Wer will schon mit einer solchen Parteiführung kooperieren?“

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